Vorbereitungstreffen für den zweiten Autogipfel

08.12.2017 9:00 Uhr Café Einstein Kurfürstenstraße 58, 10785 Berlin

Liebe MitstreiterInnen,

es spricht alles dafür, dass sich die Regierungsbildung bis mindestens Ende Januar 2018 hinziehen wird und entscheidende Schritte für eine Verkehrswende vorerst nicht stattfinden. Trotzdem sollten wir auf die Verhandlungen der Politik mit der Automobilindustrie mit unseren Einsprüchen, Alternativen und Protesten gut vorbereitet sein. Unser Protest anlässlich des ersten Autogipfels im August 2017 war ein etwas unkoordinierter Anfang, der die Öffentlichkeit nicht sehr beeindruckte. Der Widerstand wurde ignoriert und nicht sehr ernst genommen. Die Medien nahmen kaum Notiz.

Deshalb laden wir zu einem Ratschlag ein, der im Januar fortgesetzt werden soll und trotz aller pluralen Interessen zu einer vernehmbaren Gegenmacht avancieren soll. Weert Canzler wird ein knappes Positionspapier vorstellen, das vor der Sitzung zugeleitet wird. Die Vorbereitungsgruppe wird ein Positionspapier vorlegen (Proteste, Hearings, unkonventionelle Interventionen). Wir haben inzwischen ein Startkapital von 7.500 € aufgetrieben, um in Berlin ein Koordinationsbüro einzurichten. Wir bitten um Überlegungen für eine schlanke Organisationsform und Personal. Wir müssen mehr machen als wir bisher bieten konnten.

Schöne Grüße,

Peter Grottian

Thilo Bode (Foodwatch), Peter Grottian (wissenschaftlicher Beirat attac, VW-Boykott), Jens Hilgenberg (BUND), Aljoscha Mayer (Aktionsgruppe Feinstaub), Eno Wohlgemuth (VW-Boykott), Roland Huhn (ADFC), Herbert Nebel (Liga für Menschenrechte)

Eingeladene: Weert Canzler (WZB), Gerd Lottsiepen (VCD), Dr. Winfried Wolf („Bahn für alle“), Jürgen Resch (DUH), Klaus Müller (VZBV), DGB-Jugend, Grüne Jugend, Uwe Hicksch (NaturFreunde), Grüne Liga, ADAC, Kampagne Verkehrswende Greenpeace, Christoph Bautz (Campact), Hans-Liudger Dienel (TU Berlin), Prof. Mohssen Massarrat (Berlin), Ulrike Helwerth (Deutscher Frauenrat), Prof. Rolf Rosenbrock (Paritätischer Wohlfahrtsverband), Prof. Phillipp Lepenies (Direktor FFU), Prof. Hans Joachim Schellnhuber (Direktor PIK), Michael Sailer (Öko-Institut), PD Dr. Lutz Mez (Forschungszentrum für Umweltpolitik), Prof. Andreas Knie (WZB/TU-Berlin), Umkehr e.V. (Berlin), Ulrich Müller (Lobbycontrol Berlin/Köln), Mehr Demokratie (Berlin), Human Rights Watch (Berlin), Fuss e.V. (Berlin)